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"Taterndorf" - Friedrichslohra.

...Ihr Roman klingt frei erfunden. Da kommt ein Ehepaar in das kleine Dorf an der Hainleite. Geschickt, um die Zigeuner zu missionieren, sie zu ordentlichen Christen zu machen. Da gibt es einen katholischen Pfarrer, der nicht viel davon hält, einen evangelischen, der nicht minder abweisend reagiert, und einen Superintendenten namens Hahn in Bleicherode, der ein offenes Ohr hat. All diese Personen gab es - den Missionar, die Geistlichen, und auch die Schule, die das Missionarsehepaar Blankenburg erbauen ließ. Sie steht heute noch, als Kindergarten... (TM, Thüringer Allgemeine, 24.09.2014)

...Dieser Balanceakt zwischen vermuteter Realität und Phantasie ist der Autorin mit Taterndorf ohne Zweifel hervorragend gelungen. ...Versetzt in den historischen Kontext des 19. Jahrhunderts werden aber auch die Themen des heute wieder aufflackernden Antiziganismus in Europa aufgegriffen. Damit ist dieses Buch brandaktuell. (lovelybooks.de, 09.11.2014)

"Das Geheimnis der Äbtissin"

... Überhaupt wandelt sie (die Autorin- Anm. d. Verf.) mit ihrer Geschichte munter zwischen historischer Wahrheit - oder das, was Historiker nach Stand der Erkenntnisse dafür halten - und Fantasie. Weiße Flecken bis zum rätselhaften Tod Barbarossas füllt sie mit einer recht eigenwilligen Version... (ER, Thüringer Allgemeine, 28.01.2012)

...Die Welt des (deutschen) historischen Romans ist mit Johanna Marie Jakob um eine neue, wundervolle Autorin reicher. "Das Geheimnis der Äbtissin" entführt den Leser in die Vergangenheit ..., sodass die Lektüre zu einem betörenden Erlebnis wird. ...Solch ein Lesespaß bleibt lange im Gedächtnis. (SF, Literaturmarkt. Info, 29.10.2012)

...Das Elternhaus von Johanna Marie Jakob steht genau gegenüber der Burgruine Lohra (altdeutsch:Lare) im thüringischen Südharz. Als Kind ging sie zwischen den Mauern auf Schatzsuche. "Meine 'Hausburg' geriet in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit. Ich hoffe, dass ich sie mit meinem Roman wieder ins Licht der Öffentlichkeit rücke." (VL, freundin, Burda-Verlag, 16.1.2013)